Juni 27

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Zugspitze – Berg der Superlative

By Frank

Juni 27, 2020


Unzählige Momente des Staunens. Grenzenlose Faszination.

Und einzigartige Erlebnisse. Gaumenfreuden auf höchstem Niveau, Wissen und Abenteuer aus einer völlig neuen Perspektive.

 Belebende Höhenluft, unglaubliche Hochgefühle und eindrucksvolle Naturschönheit: Das ist die Zugspitze - der Berg der Superlative ...





Aha! Cool ...


2962 Meter | 4 Länder | 400 Gipfel - einfach Wow...

Die größte Erhebung Deutschlands beherbergt drei Gletscher, ein einzigartiges 360°-Panorama mit Alpengipfeln aus vier Ländern und ein attraktives Erlebnisangebot. Klar und ein bisschen dünner ist die Luft auf fast 3.000 m Höhe. Das Wetter ist extremer, die Sonne kräftiger und der Schnee höher als im Tal. An klaren Tagen bescheren bis zu 250 Kilometer Fernsicht ein unglaubliches Gefühl der Weite und Freiheit – im Winter ebenso wie im Hochsommer.

Wohin man sich auch dreht und wendet: Felszacken und Eis bis an den Horizont und darüber nur der Himmel. Bei guten Wetterverhältnissen bietet Deutschlands höchster Ausguck auf knapp 3.000 Metern freie Sicht auf mehr als 400 Gipfel in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz – darunter auch die höchsten Berge der Ostalpen wie der Großglockner (3.798 m), die Wildspitze (3.768 m), der Ortler (3.905 m) und der Piz Bernina (4.049 m).


Die topmoderne Seilbahn Zugspitze, die nostalgische Zahnradbahn und die Gletscherbahn machen die Zugspitze zu einem bestens erschlossenen Ausflugsziel, das klassische Bergerlebnisse und zeitgemäße Abenteuer verbindet.



Erstbesteigung Zugspitze - Jubiläum 200 Jahre (1820 - 2020)

Am 27. August 1820 wurde die Zugspitze, Deutschlands höchste Erhebung, erstmals erklommen. Vor 200 Jahren erging ein Auftrag von König Maximilian I. an sein „Königlich Bairisches Topographisches Bureau“. Das Werdenfelser Land mit der dort befindlichen Zugspitze sollte für den „Topographischen Atlas von Bayern“ vermessen werden. Man wollte sich Gewissheit verschaffen: Handelt es sich bei diesem Berg wirklich um die höchste Erhebung des Lands? Zur Durchführung der Vermessungsarbeiten wurde ein gerade einmal 27 Jahre alter Tiroler (Josef Naus) auserkoren.

Am 26. August war es dann soweit: Die Expedition über die Reintalroute nahm mit dem Aufstieg zur Hirtenunterkunft Angerhütte ihren Anfang. An Naus' Seite: Bergführer Johann Tauschl aus Partenkirchen und sein Messgehilfe und Träger Maier. Um vier Uhr am Morgen des 27. August wurde es dann richtig ernst: Über den Zugspitzplatt und den Schneeferner erreichten die drei Männer um 11:45 Uhr den Westgipfel.

2006 wurde eine historische Karte mit einer eingezeichneten Route über die Zugspitze im Archiv des Deutschen Alpenvereins gefunden, die Vermutungen nährt, wonach der Gipfel bereits vor 1820 bestiegen worden sein könnte. Belegt ist diese Theorie jedoch nicht.



Das erste Kreuz auf dem Gipfel

1851 entstand das erste Kreuz auf dem Westgipfel. Es hielt Blitzen und Schneestürmen stand, nicht aber dem Willen der Alpenvereinssektion München, auf dem höchsten Punkt des damaligen Deutschen Reiches ein Schutzhaus zu errichten. 1897 war der Urbau des Münchner Hauses fertig; im folgenden Jahr fanden hier bereits 1800 Besucher ein Dach überm Kopf. Um 1900 entstand ein Turm neben der Hütte, von dem das Wetter täglich über eine 21 Kilometer lange Telefonleitung nach Partenkirchen gemeldet wurde.



Nostalgische Zahnradbahn

Seit 90 Jahren ist Deutschland höchster Berg ohne Muskelkraft erreichbar. Mit der Zahnradbahn gelangt jeder zur Zugspitze. Für die Arbeiter war es Schwerstarbeit. Bis zu 2500 Mann waren an der Großbaustelle im Einsatz, trieben den Stollen im Fels voran - im Schnitt schafften sie 5,3 Meter pro Tag. Nach etwa zweijähriger Bauzeit war das technische Meisterwerk fertig.

Zahnrad Zugspitzbahn

Von Grainau geht es mit der Zahnradbahn, die 1930 ihren Betrieb aufnahm, weiter zum Zugspitzplatt. Die Gesamtlänge dieser Strecke beträgt 11,5 Kilometer, von denen 4,8 Kilometer als Tunnel realisiert sind. Bei einem Höhenun­ter­schied von 1.838 Metern bietet die Zahnradbahn großartige Ausblicke auf den smaragd­grünen Eibsee sowie das Alpenvorland. Die Fahrt endet schließlich in unmittelbarer Nähe des Gletscher­re­staurants SonnAlpin, dem Zentrum des Skigebietes Zugspitze.

Fahrgäste, die noch höher hinauf wollen, können mit der 1992 eröffneten Gletscherbahn bis zum Zugspitz­gipfel fahren. Von dort aus schwebt die neue Seilbahn Zugspitze hinab ins Tal und beschließt so die Zugspitz-Rundreise.

Rund 600.000 Gäste besuchen alljährlich die Zugspitze. Die Erschließung der Bergwelt bleibt wo ein ewiges Streitthema. Es ist und bleibt ein Spagat zwischen Erschließung und Umweltschutz. 1925 protestierten rund 4000 Menschen gegen den Bau der Zahnradbahn und der damit einhergehenden Industrialisierung der bayerischen Berge. Die Zahnradbahn wurde ein Erfolgsschlager. Seit Eröfnnung zählte sie rund 20 Millionen Fahrgäste ...


Zahnradbahn Zugspitze

Die Zahnradbahn der Bayerischen Zugspitzbahn AG ist eine von noch wenigen in Deutschland betriebenen Zahnradbahnen. Mit diesem besonderen Gefährt gelangen Sie bis zum Platt der Zugspitze und zwar auf 2.600 m. Startpunkt ist in direkter Nähe des Garmisch-Partenkirchner Bahnhof der Zugspitzbahnhof bei 705 m ü. NN. Fahrtdauer ca. 75 min.

Die Bahn wurde in den Jahren 1928 bis 1930 in drei Abschnitten erbaut um am 8. Juli 1930 im Gesamten in Betrieb zu gehen. 2007 wurde die Zugspitzbahn für die Auszeichnung als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ nominiert.



Viele Wege auf den Gipfel ...

Wer es ganz unbeschwerlich haben möchte, der kann mit Gondel oder Zahnradbahn auf Deutschlands höchstem Berg einschweben. Doch auch zu Fuß geht es hinauf auf den Münchner Hausberg. Vier Routen führen auf den 2962 Meter hohen Gipfel, wo ein atemberaubendes Panorama auf die Bergsteiger wartet. Zwei der Touren sind nur für Bergsportler mit Klettererfahrung, die anderen beiden können auch trittsichere Bergwanderer in Angriff nehmen.

  • Reintal: 1400 Höhenmeter, ca. 11 Stunden, Voraussetzungen: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
  • Gatterl: 1400 Höhenmeter, ca. 7 Stunden, Voraussetzungen: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
  • Stopselzieher: 1730 Höhenmeter, ca. 6 Stunden, Voraussetzungen: Klettersteigerfahrung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit
  • Höllental: 2200 Höhenmeter, ca. 8 Stunden, Voraussetzungen: Klettersteigerfahrung (bis Schwierigkeitsgrad C), Trittsicherheit, Schwindelfreiheit
     



Unglaublich


Die Seilbahn mit drei Weltrekorden

Seilbahn Zugspitze

Seit dem 21. Dezember 2017 erschließt die topmoderne Seilbahn Zugspitze den höchsten Berg des Landes mit einem Höchstmaß an Komfort für die Fahrgäste. Insgesamt sechs Jahre Planung und Bauarbeiten, teils unter widrigsten Bedingungen auf knapp 3.000 Metern Höhe, stecken in diesem Projekt der Superlative, das nicht nur für die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, sondern für die gesamte, vorwiegend touristisch geprägte Region ein unbestrittenes Highlight bedeutet.

Die Trommel mit dem aufgerollten Seil, vier Meter hoch und rund 150 Tonnen schwer, mußte vom Bodensee ins Oberland transportiert werden. Mit Hilfe von zwei gekoppelten Schwertransportern  wurde das Trägerseil transportiert. Die Trägerseile sind fast fünf Kilometer lang und sind aus über 5,5 Millionen Meter Stahldraht entstanden.

Die neue Seilbahn hält drei Weltrekorde! 

  • Die Stahlstütze ist mit 127 Metern die höchste ihrer Art. 
  • Der Höhenunterschied zwischen Tal-und Bergstation beträgt 1945m, also fast zwei Kilometer.
  • Der dritte Weltrekord befindet sich zwischen der Stütze und dem Gipfel - hier befindet sich das längste frei hängende Seilstück der Welt mit 3.213 Metern.

Drei Rekorde, die die Fahrgäste bei vollem Panoramablick unter anderem auf den malerischen Eibsee, die Waxensteine und die Alpspitze genießen können und die bereits während der Bauzeit Vorfreude auf ein Bergbahnerlebnis der Extraklasse weckten. Die integrierte Scheibenheizung ermöglicht selbst bei schlechtem Wetter ungetrübte Sicht und bei klarem Himmel reicht der Blick sogar bis weit über München hinaus.

 

Dabei sind die beiden Kabinen mit ihrem edlen, dezenten Design selbst ein echter Hingucker.


Insgesamt sechs Jahre Planung und Bauarbeiten, teils unter widrigsten Bedingungen auf knapp 3.000 Metern Höhe, stecken in diesem Projekt der Superlative. Nicht nur für die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, sondern für die gesamte, vorwiegend touristisch geprägte Region ein unbestrittenes Highlight.

Der große Andrang auf die Zugspitze – pro Jahr sind es rund eine halbe Million Besucher – war mit ein Grund für den Ersatz der bisherigen Pendelseilbahn. Heutige Förderleistung: 580 Personen / Stunde. Fahrgeschwindigkeit 10,6 m/s




Was gibt es prickelndes zu sehen?


Panorama 2962 - das Beste aus vier Ländern...

Zugspitze 2962 Restaurant

Die komplett neu errichtete Gipfelgastronomie ist ein vorzüglicher Grund, auf die Zugspitze zu schweben. Auf knapp 3.000 m Seehöhe präsentiert sich das multifunktionale Restaurant als architektonischer Augenschmaus. Serviert werden typische Spezialitäten aus dem Alpenraum, garniert mit reichlich Panoramablicken.

Insgesamt bietet das Gastro-Ensemble mit Counterservice Platz für ca. 450 Gäste drinnen und ca. 850 draußen. Vom schnellen Kaffee und Snacks über gediegene Menüs bis zu Gruppenfeiern, Tagungen und Konzerten: Die verschiedenen Bereiche und multifunktionellen Räume machen alles möglich.

In Anlehnung an den 4-Länder-Panoramablick auf der Zugspitze lautet das kulinarische Motto schlicht „Das Beste aus 4 Ländern“. Spezialitäten und Produkte aus Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland bilden auf den Speisekarten die köstliche Vielfalt der Alpenregion ab.

Regional bedeutet in diesem Fall, dass Zutaten und Inspirationen aus einem Umkreis von 250 km stammen. Großen Wert wird auch auf Bio- und GQB-(geprüfte Qualität Bayern) zertifizierte Produkte sowie Fair Trade gelegt.



GletschErlebnisWeg

GletschErlebnisWeg

Nirgendwo sonst in Deutschland kommt man dem ewigen Eis näher als auf der Zugspitze. Fünf interaktive Stationen vermitteln Wissenswertes zu den verschiedenen Elementen und hochalpinen Landschaftsformen der Zugspitzwelt.

Dabei werden alle Sinne der großen und kleinen Gletscherwanderer angesprochen und für die faszinierende Welt aus Schnee und Eis sensibilisiert.



Talstation Seilbahn

Am Eibsee 6

82491 Grainau


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About the author

Es ist wertvoller einen Ort im Detail zu erleben, als viele kleine Eindrücke eines unbegreifbaren Ganzen. Genius Loci - den Geist eines Ortes für sich zu entdecken, einzufangen und zu erleben. Wahrnehmen - verstehen - genießen! Als diplomierter Wirtschaftsingenieur mit zusätzlichem MBA-Studium an renommierter Universität in England (EMBA, EQUIS und AACSB akkreditiert) habe ich mehr als 30 Jahre auf C-Level (Vorstand Marketing und Vertrieb weltweit) für andere oft überraschende Wege zum Erfolg aufgezeigt.

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